Interessantes und krankes

 

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Skiforhn!

Yes!!!! War heut den ganzen Tag im schönen Söll unterwegs. Im so ziemlich nächstgelegenen und größten Skigebiet was aus Fürsty halt so zu erreichen ist, direkt hinter der österreichischen Grenze und bin hellauf begeistert. 6 Jahre bin ich kein Ski mehr gefahren und nunja... es klappte am anfang dementsprechend wenig, aber es wurde besser und ich hab mich nur zweimal ziemlich dämlich aufs Maul gelegt! :D

Hatte jedenfalls ein Bombenwochenende bisher und wenn mal einer bock hat mich hier zu besuchen, istn Ausflug in die Alpen aber mal sowas von obligatorisch, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Auf Grund des Apres-ski-pegels später vermutlich mehr, tüdelü
8.2.09 01:03


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komische Zeiten...

Es ist fast halb 5, und vor ziemlich genau einer halben Stunde betrat ich mein Wohngebäude. Ob ich mal wieder voll bin, oder was auch immer dahinter steckt werde ich vermutlich morgen abend aufklären, da ich in 4 stunden bereits wieder voll kostümiert erscheinen darf und deshalb jetzt ins bett gehe.

Gute Nacht
12.2.09 04:27


Back to da roots...

So, nun wie versprochen die Auflösung warum ich neulich erst so spät im Bett war.

Folgendes Szenario: 14 Uhr beladen wie ein Esel einige kilometer rausgelatscht und bis 18 Uhr über die tolle Hindernisbahn getingelt.

Wem der Begriff nichts sagt, man kann es mit einem Hundeparcour vergleichen, nur halt bissl größer, weil für Esel eben. Ist ja logisch Nebenbei dank an Sina für diesen tollen Vergleich, er ist tatsächlich treffend.

Nach 18 Uhr kam jedenfalls ein Bus, wir wurden ziemlich weit weg gefahren und haben dann dumme Brieftaube gespielt. Dumm deshalb, weil wir nicht den kürzesten Weg in Richtung Bett genommen haben, sondern hier und da einen kleinen Umweg eingebaut bekamen.

9 Stunden und über 30 kilometer später war ich dann jedenfalls wieder auf meiner Butze und hatte halt das Bedürfnis hier was zu schreiben. Ich war allerdings dann doch zu müde, um die komplette Story zu veröffentlichen, was ich nun also nachsteuern möchte.

Die Geschichte mit dem rumlaufen und wenig schlafen und so, ist nämlich super ärgerlich, aber noch nicht wirklich weltbewegend.

Interessant wird die Sache aber, wenn man gegen 0 Uhr über 15 km vom eigenen Bett und vorallem dem dazugehörigen Lokus entfernt plötzlich mal muss.

Klar, als Kerl hat man da in der freien Natur relativ wenige Probleme, allerdings durchquerten wir zu dem Zeitpunkt, als sich die Blase das erste mal bemerkbar machte, eine geschlossenen Ortschaft und fremden Leuten an den Gartenzaun zu pinkeln könnte man durchaus als unhöflich auslegen, weshalb ich darauf bewußt verzichtete.

Als ich dann aber endlich wieder im Wald war wurde das Problem größer, denn ich war mir nicht mehr sicher, ob ich beim pinkeln nicht ausversehen auch noch ein kleines Kaka hinterher schieben würde. Das wollte ich allerdings auf jeden Fall vermeiden und so lief ich noch weitere 1,5 km unter in der Tat erheblichen Schmerzen durch die Nacht. Selbstverständlich in der Hoffnung, das Gefühl würde irgendwann schon von selbst verschwinden. Tat es aber nicht...

In realistischer Vorahnung, was in wenigen Minuten unausweichlich sein würde, fragte ich meine Begleiter frühzeitig nach Taschentüchern oder ähnlichem.

Ich würde wetten, dass von 100 Menschen, mindestens 94 Taschentücher oder Klopapier bei sich haben, wenn sie Nachts durch die Gegend laufen. Selbstverständlich wurde ich von den anderen 6 begleitet...

Aber alles halb so wild, ich hatte da nämlich noch was in der Hinterhand

Bei der nächsten kleinen Pause hielt ich es dann nicht mehr aus, legte meine Ausrüstung ab und hoffte zufälligerweise über ein Dixiklo zu stolpern, während ich in den Wald lief. Leider war da keins, auch kein formgerechter umgekippter Baum, nichts!

Die Bedrohungslage wurde allerdings von Schritt zu Schritt immer kritischer, also blieb mir keine andere Wahl.

Ich suchte mir einen dünnen Baum (sorry for that, dude), den ich auch mit einer Hand umpassen konnte, hockte mich in einem schneidigen 90°-Winkel hin und setzte einen ordentlichen Spaßhaufen unter mich.
Bisher noch mit zwei Händen, sicher an den Baum gekrallt wurde es nun aber sportlich, denn mit mindestens einer Hand musste ich ja noch meinen Schreibblock rausholen, ein paar Blätter davon abreissen und nunja, wie drücke ich es am gewähltesten aus... abwischen.

Ihr glaubt nicht wie erleichtert ich bin, dass ich mit der festhaltehand nicht abgerutscht bin, denn sonst wäre die ganze quälerei im Vorfeld definitiv fürn Arsch gewesen

Schönen Samstagabend noch...
14.2.09 19:18


Die Uhr tickt...

Meine Damen und Herren, es laufen die letzten Stunden vor dem Lehrgangsevent 2009.

5 Tage bezahlter Abenteuerurlaub im schönen Allgäu, bei fast sommerlichen -10 bis 0 °C und einer aktuellen Schneehöhe von ca. einem Meter. Das Diätprogramm ist selbstverständlich im Preis eingerechnet und laut Prospekt verspricht der Anbieter soviel Spannung, Spaß und Action, dass die Tage einfach zu kurz sein werden um genügend zu schlafen.

Das Animationsprogramm verpflichtet und verspricht jede Menge Abwechslung sowie das vertiefen bereits erlernter "Übungen".

Vorher nachher Bilder sowie Erfahrungsbericht bezüglich der Diät folgen im Anschluss, vermutlich aber nicht bereits am Freitag

Bis dann...
22.2.09 21:11


I'm a Survivor! :)

So ihr Bananenkumpels, der Papa ist nach 5 Stunden komatösen Mittagsschlafs wieder einigermassen beisammen und läuft zumindest gedanklich wieder in der Spur. Deshalb schonmal ein schnelles Fazit die letzte Woche betreffend:

In 5 Tagen und 4 Nächten, genau 100 Stunden Survivaltrip, habe ich 5 Stunden geschlafen, 5 kg abgenommen, mindestens 50 bekloppte Haluzinationen geschoben und bestimmt auch 5 mal fast geweint

Dazu sei gesagt, dass ich den Lehrgang bis Dienstagabend für albern hielt und mich über den Kram der anstand eher kaputt gelacht als gefürchtet habe.

Dienstag Nacht bekam ich die ersten Haluzinationen, habe ganz einfach überall nur noch Tiefschnee gesehen, selbst wenn die Wege komplett geräumt waren. Eine Frau die Zeitungen ausgetragen hat, so war ich mir sicher, trug die Uniform unseres Hauptmanns und ich bin das erste Mal in meinem Leben im stehen eingeschlafen und dadurch umgefallen. Ansonsten war ich gedanklich aber noch auf der Höhe.

Mittwoch morgen dann wars soweit, dass ich körperlich das erste mal an meinen Grenzen angekommen war.

Donnerstag morgen war ich dann auch geistig komplett platt, da die Belastung allerdings noch bis in die Nacht hinein ging, war ich Streckenweise nicht mehr aufnahmefähig und saß die halbe Nacht über im Rauch unseres Lagerfeuers und hab mich gewundert, warum ich die ganze Zeit nasser wurde. Über dem Feuer waren die Bäume mit ziemlich viel Schnee bedeckt, soviel dazu, aber da muss man dann auch erstmal drauf kommen.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Da wir unsere Nacht-orientierungs-spaziergänge auf Grund der Schneelage von nem Meter, bis zu nem guten Meter 70, grundsätzlich bis in den folgenden Tag verlängert haben kenne ich nun nicht nur die schönheit des östlichen Allgäus, sondern hab mir auch noch nen dicken fetten Sonnenbrand im Gesicht zugezogen. Damit hatte ich vorher mal wirklich gar nicht gerechnet, sieht aber total schneidig aus!
27.2.09 20:32





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